1. Große KG Sieglar: Session 2018/2019

Sessionsrückblick 2018/2019 der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar


  • KG-Präsident Marco Esch zur Session 2018/2019

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Mit einem prallen Programm ist die 1. Große Karnevalsgesellschaft Sieglar in die Session 2018/2019 gestartet. Wie immer waren unsere Mädchen, die zur Premiere antraten. Sie sahen und hörten ein Stelldichein der karnevalistischen Crème de la Crème. Von Brings bis Schopps, von Kasalla bis zu den Räubern. Lööre Karneval ist für die Iwigkeit, um eins ihrer Lieder zu zitieren.

Ganz so alt ist unsere Gesellschaft noch nicht. Aber im kommenden Jahr wird sie 95 Jahre jung. Wir pflegen den traditionellen Karneval mit Traditionskorps wie der Bürgergarde Blau-Gold von 1904, die zur Herrensitzung am 12. Januar aufmarschierte. Doch wir, und damit meine ich meinen Vater Matthias Esch, Literat unserer Gesellschaft, geben auch dem jungen, alternativen Jeckentum Raum – mit Bands wie Cat Ballou und Querbeat sowie mit den Stars des „rosa“ Karnevals, der Stattgarde, die bei unserer zweiten Mädchensitzung begeisterten. Das galt auch für die Rheinveilchen.

Wir holen das jecke Köln nach Sieglar und pflegen gleichzeitig die gute Nachbarschaft bei uns im Ort – das Miteinander auch mit anderen Vereinen, die einen unverzichtbaren Beitrag für unser Brauchtum leisten. Der Hoofe volle Lööre hat in der zurückliegenden Session das Dreigestirn um Holger II. gestellt. Jeder, der als Prinz, Jungfrau, Bauer, Adjutant oder als Mitglied im Gefolge einmal eine Session bestritten hat, weiß, was die Beteiligten für die Gemeinschaft tun. Sie absolvieren hunderte von Terminen – und dafür gebührt Ihnen unser Dank. Wie allen, die sich in unserer Gesellschaft, aber auch in anderen Vereinen ehrenamtlich im Karneval engagieren.

Wir haben in der zurückliegenden Session einen neuen Senator, Jo Kneutgen, und sieben neue Mitglieder gewonnen. Erwähnen möchte ich auch unseren neuen 1. Geschäftsführer Walter Küster und Josef Vogt, der neu im Vorstand unserer Gesellschaft ist.

Lesen Sie in diesem Sessionsrückblick mehr über unsere Aktivitäten. Auch zwischen den Sessionen ist die KG nicht untätig. Das stellen wir mit unserem nun schon traditionellen Tommy Engel-Konzert, aber auch mit unserer Grillparty, der Vatertagstour und dem Oktoberfest unter Beweis.

Im 95. Jahr unseres Bestehens werden wir diesen Weg weitergehen. Und – soviel sei jetzt schon verraten – wir werden in unserer Jubiläumssession 2019/2020 noch einen draufsetzen.

In diesem Sinne: Loor Alaaf!

Marco Esch, Präsident und 1. Vorsitzender der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar von 1925


2018 – wie immer Sessionspremiere mit unseren Mädchen und ein neuer Senator

  • 9. November: die Mädchen-Premiere der neuen Lööre KG-Session


Rückblick. Foto: Carsten Seim

Kasalla, Räuber, Querbeat (Foto), Klüngelköpp und Brings im Finale hatte KG-Literat Matthias Esch am 9. November zur ersten Sieglarer Mädchen-Sitzung zusammengestellt. So geriet das von KG-Präsident Marco Esch moderierte Zusammensein der wie immer sehr kreativ gewandeten jecken Holden zum fulminanten rheinischen Konzertabend. Nach umjubelten Auftritten schoss Brings den Vogel ab: In einem Lichtkegel stehend zeigte Brings-Bassist Stephan Brings, was er unterm Schottenrock trägt – Persiflage gehört zum Karneval.

Eisbrecher waren Kasalla. „Pirate“, „Stadt met K“, Konfetti und Pyrotechnik.

Achnes Kasulke, „die Putzfrau mit dem losen Mundwerk, das schneller schießt, als ihr Feudel“ (WDR), ließ die Mädchen lachen. Kasulke: Sohn fragt Papa Erwin, ob er wisse, wo der G-Punkt sei. Antwort: „Frag doch Mama, die räumt hier doch immer auf.“

Die Räuber, „KG-Hausband“ (Marco Esch), glänzten mit ihrem Sessionshit „Für die Iwigkeit“.

Dave Davis, Komiker mit ugandischen Eltern, begeisterte in der Rolle des fiktiven Toilettenmannes Motombo Umbokko.

Es folgten Querbeat mit schrillem Brass-Sound: „Guten Morgen Barbarossaplatz”: Bist du auch noch wach? Hast du auch die letzte Nacht wieder durchgemacht?“ Sehr funky!

Martin Schopps, hauptberuflich als Berufsschullehrer aktiver Sänger und Redner, gefiel mit Anekdoten aus seinem Berufsschulalltag.

Die Klüngelköpp ließen die Stääne am Himmel der Küz danze und begeisterten mit Trommelkaskaden.

Die StattGarde Colonia Ahoj e. V. präsentierten die „schärfsten Schenkel von Köln“ – Gejohle im Saal, als sich die Tänzer die Oberteile ihrer feschen Torrero-Monturen vom Leib rissen.

Cat Ballou – mit neuem Schlagzeuger Hannes Feder – begeisterten mit „Et jitt kei Wood“ und mit der Hip-Hop-Hymne an die Dom-Metropole: „Liebe Deine Stadt“.

  • 17. November: Hoofe präsentierte beim Ochsenball das neue Dreigestirn um Holger II.

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Beim Ochsenball des Hoofe volle Lööre am Samstag, 17. November wurde traditionell das neue Sieglarer Dreigestirn vorgestellt: Prinz Holger II. (Wirtz) nebst Jungfrau Jenny (Kessel) und Bauer Jan (Laufenberg). Adjutanten sind Hans Jakob „Köbes“ Lucht, Pascal Mattheis, Sven Barbian und Walter Kreuzer. Gestellt wurde das Trifolium vom Hoofe volle Lööre.

Den Rahmen für die vom Ortsringvorsitzenden Matthias Esch vollzogene Vorstellung des Lööre Dreigestirns setzten die Funky Marys mit einer mitreißende Vorstellung, Redner Martin Schopps und die Paveier. Zahlreich vertreten waren frühere Prinzen und Dreigestirns aus Sieglar. Unter ihnen waren der noch amtierende Prinz Jan Hausmann, Holger Hürten, Roman Brück, Stephan Offermanns. Sieglarer Vereine waren mit Abordnungen vertreten – die KG mit ihrem stellvertretenden Vorsitzenden Christian Winkler, jecke Lööre mit Chefin Annelie Wiedenau und Vize Gaby Pfaender, die Bombis mit dem bereits erwähnten Prinzen und Dreigestirn.

Sessionsmotto 2018/2019: „Seit 44 Johr en Loor zö Huss, dat määt oss Jecke vum Hoofe uss.“

  • 23. November: Gemütlicher Abend der 1. Großen KG Sieglar — 25 Jahre Marco Esch als KG-Präsidenten und Jo Kneutgen als neuer Senator

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Am Freitagabend, 23. November, trafen sich KG-Mitglieder und KG-Senatoren mit Partnerinnen sowie Freunde und Förderer dieser Gesellschaft im Saal „Zur Küz“ zum Gemütlichen Abend. Der KG-Präsident und Moderator des Abends, Marco Esch, erfuhr an diesem Abend selbst eine Ehrung. Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski überreichte ihm ein neues Präsidenten-Zepter. Darauf ist die Zahl 25 eingraviert. Solange bereits ist der Beschenkte Präsident der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar. An diesem Abend begrüßte die KG auch einen neuen Senator, den Troisdorfer Architekten Jo Kneutgen.

Die Zahl 25 spielte auch eine Rolle bei einer weiteren Ehrung: Horst Meurer, Vizepräsident des Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel im Bund Deutscher Karneval und Neumitglied der KG, verlieh Viktor Boll und Christoph Lukas den BDK-Verdienstorden in Silber. Sie engagieren sich seit 25 Jahren als KG-Mitglieder für das Brauchtum. Wie immer präsentierte die KG an diesem Abend auch ihren neuen Sessionsorden: das KG-Wappen eingerahmt von zwei Sieglarer Ochsen. Für die Damen gab es eine Motiv-gleiche Variante mit Strass-Brillanten.

Rundenweise wurde die Orden verliehen. 1. Runde: Ehrenpräsident Christian Klein, Senatspräsident Matthias Esch, Sieglars Ortsvorsteherin Gisela Günther, Troisdorfs Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski und Dechant Hermann-Josef Zeyen. 2. Runde: die Senatoren der KG. 3. Runde: die Mitglieder. Im Anschluss ging Marco Esch unterstützt von KG-Vize Christian Winkler durch die Reihen und überreichte allen Anwesenden den Orden der KG. Darunter waren die Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer, Troisdorfs SPD-Chef Frank Goossens, CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Biber, die Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Blatzheim und Andrea Vogt, die Banker Dr. Martin Schilling, VR Bank Rhein-Sieg eG, und Ralf Klösges, Kreissparkasse Köln, pro Troisdorf-Vorstandsvorsitzender Christian Seigerschmidt und Rheinveilchen-Chef Gottfried Löhr.

Vereinsabordnungen der Bombis, amtierendes Dreigestirn, des Hoofe volle Lööre mit designiertem Dreigestirn und die Könige vom Pompe Jupp waren anwesend.

Das musikalischen Finale bestritten die Höhner. Fürs leckere Catering sorgte das Küchenteam des Restaurant Kurfürst.

2019 – Holger II. rockt die Session – und Hoofe-Premiere auf der Grillparty

  • 12. Januar: 28. Herrensitzung und 25. Sitzungspräsidenten-Jubiläum in Sieglar

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Samstag, 12. Januar: die 28. Herrensitzung glänzte mit einem Staraufgebot, das wie immer KG-Literat Matthias Esch zusammengestellt hatte. Die Räuber mit neuem Frontmann, außerdem die  Paveier und Kasalla auf der musikalischen Seite. Tänzerisch glänzten die Fidelen Sandhasen aus Oberlar, das Tanzkorps der Grossen von 1823, und Gottfried Löhrs artistische Rheinveilchen. Redner waren Guido Cantz, Hausmann Jürgen Beckers, Martin Schopps und Motombo Umbokko, der afrikanische Toilettenmann. Es war die 25. Herrensitzung, die KG-Präsident Marco Esch leitete.

Eröffnet wurde sie durch die Bürgergarde Blau-Gold von 1904 mit Tanzpaar Denise Willems und Marc Nelles.

Martin Schopps gab wieder Anekdoten aus seinem Berufsschullehrer-Alltag zum Besten. Er knüpfte an das Kölner Sessionsmotto „Uns Sproch is Heimat“ an. Wenn Heimat Sprache sei, dann sage dies viel über die aktuelle Teenagergeneration aus. Wer ein Komma für ein Koma halte, könne leicht missverstanden werden, so Schopps unter Bezug auf den fiktiven Teenager „Melody Amber“. Der Satz „Nimm ein Gummibärchen“ unterscheide sich in der Bedeutung deutlich von „Nimm ein Gummi, Bärchen.“ Herrensitzungshumor. Standing Ovations.

Die Paveier präsentierten ihren neuen Sessionshit „Nie mehr Alkohol“.

Guido Cantz grüßte den Elferrat und Sitzungspräsident Marco Esch mit einem launigen „Eure Bühnendekoration ist wohl übriggeblieben aus dem Hambacher Forst“. Auch mit der bundesdeutschen Politik rechnete er ab. Zu Zeiten von Wehner und Strauß habe es noch geheißen: „Das Erreichte zählt.“ Heute laute die Devise „Das Erzählte reicht“.

Der „Hausmann“ Jürgen Beckers verglich den Bundesinnenminister Horst Seehofer mit Lukas Podolski. „Den kann man zwar für nichts gebrauchen, aber er sorgt für Stimmung.“ Karnevalsreden sind immer auch Politkkabarett.

Mit neuem, sehr agilen Frontmann Sven West traten die Räuber erstmalig in Sieglar an. Seliges Schunkeln zu „Dat is Heimat“. Zugabe: „Ich habe was, was Du nicht hast“ ...

Motombo Umbokko, der afrikanische Toilettenmann, eigentlich Dave Davis, Kind der Domstadt mit ugandischen Eltern und Kabarettist, präsentierte Wellness-Übungen. Er spreizte die Ellbogen. „Und wenn Sie dann im Bett seitlich kein Holz spüren, haben Sie schon mal einen guten Tag.“

Gottfried Löhrs Rheinveilchen präsentierten unglaubliche Artistik.

Kasalla setzten den Schlussgong. Sänger Bastian Kampmann: „Loss mer springe.“ Und schon rollten die Grunge-rockigen Riffs von „Stadt mit K“ in den Saal. Konfettikanonen, Nebelwerfer, Pyrotechnik.

  • Holger II. Alaaf! – Proklamation des neuen Sieglarer Dreigestirns

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Prinz Holger II. (Wirtz), Jungfrau Jenny (Kessel) und Bauer Jan (Laufenberg) vom Hoofe volle Lööre traten am Samstag, 19. Januar 2019, ihre Regentschaft an. Bei der Prunksitzung der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar übergab Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski der neuen Tollität den Stadtschlüssel. Ortsringvorsitzender Matthias Esch steckte Holger II. die Feder der Narretei an die Mütze. Aus der Hand des Prinzen der vergangenen Session, Jan Hausmann, erhielt Prinz Holger II. das Narrenzepter.

Es war ein sehr sympathischer Auftritt des neuen Dreigestirns – bescheiden und bodenständig. Die Altstädter Köln von 1922 gestalteten den Auftakt: Redner Jürgen Beckers (Hausmann), Guido Cantz, Bernd Stelter und Tom Gerhardt als Teckel-jecker Hausmeister Krause. Musik den Räubern, Querbeat, der Micky Brühl-Band und den Klüngelköpp. Tanz von den Fidelen Sandhasen Oberlar, Korps der Grossen von 1823, älteste Karnevalsgesellschaft Kölns.

Das Hoofe-Dreigestirn überraschte mit einem Cheerleader-Tanz. Hintergrund: Anna Schänzler ist Cheerleaderin bei Hertha Rheidt 1916 e. V. Die Truppe nennt sich Bluebirds und legte einen wirklich schwungvollen Tanz hin. Passend war das Sessionslied zur Melodie von Springsteens „Dancing in the Dark“. Daraus machte der Hoofe: „Seid Ihr vom unserem Schlag, so macht die Nacht zum Tag.“

Dem Auftritt des Hoofe-Schmölzjes folgte Hausmann Jürgen Beckers. Er glänzte wie immer mit trockenem Humor.

Die Räuber präsentierten sich mit neuem Frontmann Sven West sehr spielfreudig: „Wenn et Trömmelche jeht“ und „Für die Iwigkeit“. Es kam auch zu einem gemeinsamen Auftritt mit dem KG-Präsidenten Marco Esch. Auch Gitarrist Schrader war beeindruckt.

Guido Cantz beschäftigte sich, wie andere Karnevalsredner in dieser Session auch, mit dem Namen der neuen CDU-Vorsitzenden, Siegerin von „Germany´s next Mutti-Casting“. AKK sei eine Mischung aus AOK und AKW. Auch die Debatte um Stickoxide im Verkehr hatte der Porzer im Visier: „Dieselautos nennt man jetzt Fahrzeuge mit Emissionshintergrund.“

Auch Bernd Stelter rieb sich am Namen der neuen CDU-Chefin. „Der Standesbeamte hätten sie warnen müssen“, meinte er.

  • Tollitätentreffen der 1. Großen KG – sechs Jahrzehnte Karnevalstradition in Sieglar

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Zum Gruppenfoto stellte sich KG-Präsident Marco Esch am Sonntag, 27. Januar, mit Leni Körner, Otto Lützenkirchen und Marlene Gräf in der Sieglarer Gaststätte Beim Pompe Jupp auf. Anlass war das Tollitätentreffen der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar mit zahlreichen früheren Prinzen, Prinzessinnen, Jungfrauen und Bauern in Sieglar. Das Gruppenbild repräsentierte die dienstältesten Tollitäten dieses Treffens: Leni Körner war an der Seite von Walter I. (Keil) Karnevalsprinzessin des Jahres 1958. Dahinter stand der Kraftsportclub Sieglar. Otto Lützenkirchen aus den Reihen des MGV Sängerbund Sieglar regierte die Jecken an der Seite von Prinzessin Gerda im Jahr 1959, Marlene Gräf (damals Florin) repräsentiert die Regentschaft von Prinz Hans-Josef I. (Florin) aus den Reihen der Sportfreunde Sieglar.

Es war, so Marco Esch ein wenig wehmütig, eine Zeit, in der viele Sieglarer Ortsvereine Dreigestirne und Karnevalsprinzenpaare stellten.

Am Mittag zog Hoofe-Prinz Holger II (Wirtz) nebst Jungfrau und Bauern Jan (Laufenberg) mit Gefolge am Mittag unter Standing Ovations in seine Hofburg, den Pompe Jupp, ein. Sie sangen ihr Sessionslied zur Melodie von Springsteens „Dancing in the dark“.

Unter den Prinzen aus den Reihen der KG waren über Marco Esch hinaus Uwe Schmidberger (2010), Dr. Peter Hülzer (2002) und Leo Rodenkirchen (2001) vertreten.

Die Karnevalstradition, die Marco Esch und Vater Matthias Esch (übrigens Adjutant des Jahres 1969) so hochhalten, repräsentierte bei diesem Tollitätentreffen der kölsche Krätzchensänger Toni Schmitz. Von der Quetsch begleitet, lud er die Anwesenden mit Liedern wie „Wenn et Trömmelche jeht“ zum Mitsingen ein.

  • An Abenden wie diesen — Prunkprogramm bis in den Morgen

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Karneval und insbesondere auch eimol Prinz zo sin – das kann für Momente sorgen, die man sich im Leben nicht vorstellen kann. So ging es bei der KG-Prunksitzung am Donnerstagabend, 14. Februar, Prinz Holger II. (Wirtz), Jungfrau Jenny (Kessel) und Bauer Jan (Laufenberg). Plötzlich rockten sie mit Peter Brings und Gitarrist Harry Alfter auf der Küz-Bühne. Die Band hatte die Tollitäten ins Scheinwerferlicht geholt. Diese von KG-Präsident Marco Esch geleitete zweite Prunksitzung bot – wie viele vor ihr – noch eine Steigerung gegenüber der ersten in dieser Session.

Ein karnevalistisches All-Stars-Programm stand auf der Liste von KG-Literat Matthias Esch. Guido Cantz gab den Eisbrecher. Er bot eine Mischung aus internationaler Politik und Lokalkolorit. Dankbare Redner-Zielscheibe im rheinischen Karnevals bot wie immer Donald Trump, der aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wolle. Cantz: „Hätten sich seine Eltern daran gehalten, so hätten wir die Probleme mit ihm nicht.“

Die Höhner hielten „die Welt an“. Ein Globus flog durchs Publikum.

Globalisierung des Karnevals präsentierte Motombo Umbokko, der afrikanische Toilettenmann. Eigentlich heißt er Dave Davis, Sohn ugandischer Eltern und eigenem Bekunden nach „Eingeborener mit Bläck Fööss“, „starke Pigmentierung“ inklusive. Uns gehe es im Vergleich zu Afrika hierzulande doch gut, meinte er. Schließlich komme bei uns das Wasser aus der Wand, sogar heiß und kalt.

Die „schärfsten Schenkel“ von Köln – die StattGarde Colonia – beschlossen die erste Sitzungshälfte: Sprünge in den Spaghat, erstklassiger Gardetanz vom anderen Ufer.

Den zweiten Akt eröffneten Kasalla mit Nebel und Konfetti.

Redner Martin Schopps gewann die Zuhörer mit einer im Stakkato vorgetragenen Aneinanderreihung von Zitaten aus Kölner Karnevalsliedern und seiner traditionellen „Leider nicht“-Litanei.

Gottfried Löhrs Rheinveilchen glänzten wie immer mit unglaublicher Artistik.

0:30 Uhr: Die Klüngelköpp setzten den ersten von zwei musikalischen Schlussakkorden. Jubel. Standing Ovations. Und dann – um 1 Uhr – die Paveier. Am frühen Morgen hieß es dann: „Buenos dias, Matthias“.

  • 17. Februar: Bei der Rathauserstürmung machte Triangel-Geklingel den Bürgermeister mürbe

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Troisdorf (aus Oberlar), Spich, Eischem und Loor – vier Tollitäten nebst Entourage rückten Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski am Sonntag, 17. Februar, auf die Pelle. Sie begehrten Einlass ins Rathaus. „Ka-We“, wie ihn seine Freunde nennen dürfen, blieb lange standhaft. Natürlich spiele Dienstleistung in seiner Verwaltung eine große Rolle. Aber am Sonntag habe das auch mal Grenzen, ließ er die Jecken-Meute wissen. Das Ritual der Rathauserstürmung nahm seinen Lauf, der Druck auf den Bürgermeister wuchs. Am Ende wurde es schrill, und der Bürgermeister zeigte Wirkung: Die Jungfrauen umringten ihn mit heftig betätigten Triangeln. Der Klirrfaktor führte zu schmerzhaften Gesichtsausdrücken. Wie schön.

Anschließend ging es zum großen Empfang in die Stadthalle mit Auftritten der Dreigestirne sowie verschiedener Tanztruppen. Mit dabei waren die Altenrather und die Oberlarer Sandhasen (großartig), die Burggarde Spich sowie das Matrosen-, Damen- und Kindertanzcorps „Blau-Weiß" Troisdorf von 1971.

Die 1. Große KG Sieglar war mit ihrem Präsidenten Marco Esch, dem Senatspräsidenten Matthias Esch sowie weiteren Vorständen und Mitgliedern mannstark vertreten.

  • 21. Februar: Jecker Laufsteg – die Mädchensitzung in Sieglar!

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Donnerstag, 21. Februar: Dieser Tag wird Sieglarer Mädchen, die im Saal Zur Küz waren, unvergessen bleiben! „Hück steht die Welt still.“ Mit Kasalla, den Höhnern, den Paveiern, Querbeat und Cat Ballou. Mit Martin Schopps, Guido Cantz und Motombo Umbokko als Redner. KG-Präsident Marco Esch moderierte eine Gala der wirklich großen femininen Gefühle.

Senatspräsident Matthias Esch hatte ein wirklich fulminantes, mehr als fünfstündiges Programm zusammengestellt. Erstmals auf der Bühne und gefeiert im Saal: die „Gentlemen“ der Fauth Dance Company: Breakdance-Einlagen und frei fliegende Saltos.

Die Rheinveilchen präsentierten sich wie immer in Topform.

Unter den Gästen war Stadtwerke-Chefin Andrea Vogt. Im Elferrat saßen VR Bank Vorstand und Ex-Prinz Holger Hürten sowie Ex-Kollege und Ex-Bauer Peter Biller.

  • Der Geheimtipp: Seniorensitzung des Ortsrings Sieglar

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Wer zur Generation „Ü60“ gehört und ein karnevalistisches Kölner Top-Programm sehen will, ist gut beraten, sich eine Karte für die Seniorensitzung des Ortsrings Sieglar zu sichern. Dieser Geheimtipp unter den Sieglarer Karnevalsterminen fand am Samstag, 23. Februar, im Saal zur Küz statt. Wie immer war diese Sitzung geleitet von KG-Präsident Marco Esch mit einem Elferrat aus Mitgliedern der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar und des Hoofe volle Lööre.

Es war ein jeckes Gipfeltreffen mit Stars wie der Stimmungssängerin Marita Köllner, „Et Fussich Julchen“, den artistischen Rheinveilchen, dem Sieglarer Dreigestirn, dem „Hausmann“ Jürgen Beckers, dem „Klimpermännche“ Thomas Cüpper, den „Höppebeenche“, Tanzkorps aus Bergheim, dem „Tuppes vum Land“, dem ewigen Prinzen Wicky Junggeburth, der „Putzfrau“ Achnes Kasulke. Diese hatte einen Gag auf Lager, der den Nerv der Anwesenden traf. „Opa hat sich das Nägelkauen abgewöhnt.“ Warum? „Weil er seine Zähne nicht mehr findet.“ Das ist rheinische Selbstironie.

Das Programm hatte Ortsringvorsitzender Matthias Esch zusammengestellt.

Auf dem Tisch stehend sang „Et Fussich Julche“ gemeinsam mit Marco Esch ihre rheinischen Evergreens.

Im Publikum waren auch Troisdorfs Vizebürgermeister Rudi Eich und Sieglars Ortsvorsteherin Gisela Günther.

  • Karnevalsparty des Ortsrings Sieglar: jecke Sause in der Stadthalle

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Am Karnevalssamstag, 2. März, fand Karnevalsparty des Ortsrings Sieglar in der Stadthalle statt. Moderiert wurde sie von KG-Präsident Marco Esch und war bestückt mit Karnevals-Feinkost: „Miljö“ gaben den Eisbrecher, es folgten die „Rockemarieche“, Rockabilly mit kölschen Texten, und zum Finale enterte Fabian Kronbach die Bühne.

Das Sieglarer Dreigestirn mit Prinz Holger II. hatte einen glanzvollen, umjubelten Auftritt.

Die Bergheimer „Höppebeenche“ begeisterten mit ihrer Tanzchoreographie.

DJ Jürgen Zimmermann sorgte für den Soundteppich dieses gelungenen Party-Abends. Monika Esch und Freundinnen im Kostüm der „Jacob-Sisters“ mit Stoffpudeln managten die Cocktail-Bar. Für die Jüngeren: Die aus Sachsen stammenden Jacob Sisters waren ein deutsches Schlager-Quartett.

Die Junggesellen aus Sieglar und weitere ehrenamtliche Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf.

Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski präsentierte türkischen Unternehmern ein deftiges Stück rheinischen Karnevals.

  • Rosenmontag 2019: Sturmtief und Stimmungshoch!

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In Plastikhüllen gewandet starteten die Lööre Jecken am Rosenmontag, 4. März, zum Rosenmontagszug. Prinz Holger II. (Wirtz), Jungfrau Jenny (Kessel) und Bauer Jan (Laufenberg) nahmen die Parade der Fußgruppen und Wagen ab. Morgens um 8 hatte es noch so ausgesehen, als würde der Sieglarer Zug im Regen ertrinken. Doch es ging gerade noch einmal gut. Aus dem Sturmtief wurde ein Stimmungshoch!

Die 1. Große KG Sieglar war wieder mit zwei Großwagen (Gesellschaft und Senatoren) und einer großen Fußgruppe präsent. Im ersten Wagen warfen KG-Präsident Marco Esch, KG-Vize Christian Winkler sowie Patrick Wendt, Christian Seigerschmidt, Willi Klein und Schösch Reinke die Süßigkeiten mit vollen Händen.

Die Bombis mit Ex-Prinz Jan Hausmann, Ne Hoofe volle Lööre, die Jecke Lööre (in Kooperation mit der Bühnengesellschaft Sieglar, die ihr 100. Bestehen feierte), die Junggesellen und die Könige vom Pompe Jupp waren mit prunkvollen Gefährten dabei.

Es klarte sich im weiteren Verlauf des Zuges auf. Die Plastikhüllen verschwanden und legten bestens aufgelegte karnevalistische Aktivisten frei, die die Zuschauer am Zugweg palettenweise mit Kamelle eindeckten.

Sogar die Insassen des vorausfahrenden Streifenwagens warfen Kamelle. Polizei, Dein Freund und Feier-Helfer.

  • Generalversammlung der KG – Walter Küster neuer 1. Geschäftsführer und neues Vorstandsmitglied Josef Vogt



Walter Küster wurde bei der Generalversammlung der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar am 4. April im Saal der Gaststätte Zum Lööre Oohs einstimmig zum neuen 1. Geschäftsführer der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar von 1925 gewählt. KG-Präsident Marco Esch dankte dem Vorgänger Fred Brodesser für seine langjährige engagierte Mitarbeit. Neu geschaffen wurde durch gleichfalls einstimmigen Mitgliederbeschluss die mit Josef Vogt neu besetzte Position eines dritten Beisitzers im Vorstand dieser Gesellschaft.

Der ebenfalls einstimmig bestätigte Vorstand der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar setzt sich nun wie folgt zusammen:

•   Präsident und 1. Vorsitzender: Marco Esch
•   Ehrenvorsitzender/Ehrenpräsident: Christian Klein
•   2. Vorsitzender: Christian Winkler
•   1. Geschäftsführer: Walter Küster
•   2. Geschäftsführer: Uwe Prodöhl
•   Kassierer und Literat: Matthias Esch
•   Beisitzer: Uwe Schmidberger, Christian Seigerschmidt, Josef Vogt
•   Standartenträger: Hans-Georg Reinke
•   Pressesprecher: Carsten Seim

Die Gesellschaft ist inzwischen auf 102 Mitglieder gewachsen. Sieben neue Mitglieder sind im vergangenen Geschäftsjahr eingetreten. Es sind:

•    Edgar Demhof
•    Dr. med. Norbert Göke
•    Helmut Meis    
•    Horst Meurer    
•    Moritz Tiller
•    Matthias Wagner
•    Markus Grommes

Im Jahr 2020 feiert die 1. Große Karnevalsgesellschaft ihr 95. Jubiläum. Für dieses Jubiläumsjahr wird sie erneut mit einer besonderem Attraktion in die Öffentlichkeit gehen.

  • Tommy Engel und die kölschen Songbooks in der Küz!

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Tommy Engel und Band zählen zum Besten, was Köln zu bieten hat. Das bewiesen sie am Samstag, 27. April, einmal mehr bei ihrem Auftritt in der Küz. Eingeladen hatte die 1. Große Karnevalsgesellschaft Sieglar. KG-Präsident Marco Esch kündigte die Stimme Kölns an.

Virtuos und bei diesem Konzerttermin auch unglaublich druckvoll spielten sie auf. Er wolle ja keine Reklame für „Dat kölsche Songbook „machen, erklärte Engel an diesem Abend. Dieses Album hat ganz sicher eine Empfehlung verdient.

„Dat kölsche Songbook“ ist inspiriert vom „Great American Songbook“. Dieses enthält eine Liste herausragender Songs der US-Unterhaltungsmusik aus der Zeit der 30er bis zu den 60er-Jahren.

Grandios interpretierten Engel & Co. ihr Cover von Cat Ballous „Et jitt kei Woot“ aus dem 1. Songbook des Jahres 2016. Es folgten weitere Coverversionen internationaler Hits. Die Zuschauer erfuhren, dass er ein Fan Tina Turners ist. Ihr „I can’t stand the rain“ erhielt eine kölsche Überarbeitung. Auch der „Saunaboy“ war neuerlich zu Gast auf der Küz-Bühne.

Aus Köln waren Elke und Manfred Zehnder (Große Braunsfelder, Wirte in der Kölner Kultkneipe Hähnche) nach Sieglar gekommen. Im Publikum saßen auch Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski, Sieglars Pfarrer Hermann Josef Zeyen, VR Bank-Vorstand Holger Hürten, Ralf Klösges, Direktor der Kreissparkasse Köln.

  • Gelungene Premiere – die Kölsche Nacht ... op lööre Art

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Am 3. Mai erlebte Sieglar erlebte eine Premiere besonderer Art im Festzelt auf dem Markt: Der Ortsring unter Vorsitz von KG-Präsident Marco Esch und Roman Brück (Junggesellenverein Frohsinn) präsentierte die erste „Kölsche Nacht ... op lööre Art“ – mit Björn Heuser, Kempes Finest und den Klüngelköpp. Es war ein sehr erfolgreiches Event, dem sicher weitere folgen werden.

  • 11. Vatertagstour der 1. Großen KG Sieglar: Premiere der glorreichen Sieben

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Die Neumitglieder Horst Meurer, Matthias Wagner, Edgar Demhoff, Moritz Tiller, Michael Mipi Pilger sowie die Senatoren Jo Kneutgen und Ralf Klösges – zusammen also sieben Teilnehmer – erlebten ihr Debüt bei der 11. Vatertagstour der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar am Donnerstag, 30. Mai, so KG-Präsident Marco Esch.

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Es war eigentlich wie immer, nur noch schöner: am Rhein ze Fooß noh Kölle, über die Hohenzollernbrücke von der rechten auf die linke Rheinseite. Es folgte ein Besuch im Dom, um Kerzen aufzustellen. Dann führte der Weg durchs Hochfinanz-Viertel zum Gereonskloster. Dort warteten schon Elke und Manfred Zehnder mit motiviertem Team in der Gaststätte „Hähnche“. Es gab köstliche kölsche Tapas, leckeres Kölsch (das erste ist nach Kilometern Fußmarsch ist immer das Beste!), Schnitzel, Roastbeef-, Gambas, Gemütlichkeit. Die Zehnders, so hob es Marco Esch in seiner Rede hervor, geben ihren Gästen das Gefühl, zuhause zu sein.

  • KG-Senatspräsident Matthias Esch neuer Ehrenvorsitzender des Ortsrings Sieglar

Rückblick. Foto: Carsten Seim

Seit dem 27. Juni 2019 ist KG-Senatspräsident Matthias Esch Ehrenvorsitzender des Ortsrings Sieglar. Im Schützenhaus der Schützenbruderschaft Sankt Hubertus Sieglar übergab ihm der KG-Präsident und Ortsringvorsitzende Marco Esch vor zahlreichen Ehrengästen die mit seiner Berufung verbundene Ehrenurkunde. Zu Ehrenmitgliedern ernannte er die ebenfalls altgedienten Sieglarer Karnevalisten Peter Zündorf und Karl-Ludwig Kessel.

Fast ein halbes Jahrhundert war Matthias Esch im Vorstand des Ortsrings Sieglar gewesen, gut 25 Jahre Ortsringsvorsitzender. Zum 28. März 2019 hatte sein Sohn Marco gemeinsam mit Roman Brück den Vorsitz dieses Zusammenschlusses der Sieglarer Vereine übernommen.

Troisdorfs Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski in einem Statement zur Ehrung: „Brauchtum ist der Kitt, der eine Nachbarschaft zusammenhält. Wir sind dabei auf Menschen wie Matthias Esch, Peter Zündorf und Karl-Ludwig Kessel angewiesen.“
 
Sieglars Ortsvorsteher Wolfgang Högemann: „Matthias Esch, Peter Zündorf und Karl-Ludwig Kessel haben ihren Heimatort über lange Jahrzehnte hinweg die Treue gehalten. Ich bin sicher: Ohne sie würden sich viele Räder im Vereinsgetriebe dort nicht drehen.“

Anwesend waren auch die VR Bank-Vorstände Holger Hürten und Ralf Löbach sowie weitere Repräsentanten des öffentlichen Lebens, darunter der Sieglarer Löschgruppenführer Tobias Diepenseifen, der frühere Ortsvorsteher Rotter See, Alfons Bogolowski, und seine ehemalige Sieglarer Ortsvorsteher-Kollegin Gisela Günther.

  • KG-Grillparty mit Hoofe-Überraschung

Rückblick. Foto: Carsten Seim

29. Juni in Ulrike und Uwe Schmidbergers Garten in Oberlar: Wie jedes Jahr traf man sich zur KG-Grillparty. Doch dieses Mal war es anders als sonst. Hoofe-Repräsentanten traten zum Überraschungsbesuch an: Prinz Holger II. (Wirtz) und Bauer Jan (Laufenberg) kamen mit 60 Litern Reissdorf-Kölsch. Sie lösten damit eine jecke Schuld ein. Hintergrund: Bei der zweiten Mädchensitzung der vergangenen Session war es KG-Mitgliedern gelungen, das Narrenzepter des Prinzen an sich zu bringen. Und das kostet ... Kölsch!

Es war eine Supersause mit einem beklatschten Auftritt der „Pänz vum Ring“, das Kinder- und Jugendkorps der Rheinveilchen. Einige von ihnen landeten zum Schluss in Schmidbergers Pool. Es ist augenscheinlich eine sehr lustige Truppe, die auch ein Mädchen aus Sieglar in ihren Reihen hat – Roman Brücks Tochter. Chef Gottfried Löhr, Mitglied dieser Gesellschaft, war natürlich anwesend. Ebenfalls anwesend: Horst Meurer, Vizepräsident des Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel im Bund Deutscher Karneval, mit Ehefrau.

Natürlich zeigte auch der frisch ernannte Ehrenvorsitzende und KG-Senatpräsident Matthias Esch Präsenz – vorschriftsmäßig im weißen KG-Polo. Marco Esch dankte dem Küchenteam: Das waren außer seiner Person Ehefrau Monika und Sohn Jakob, KG-Vize Christian Winkler und Gaby Pfaender. Ein kulinarisches Highlights war der köstliche Spießbraten, der zuvor stundenlang über Holzkohle gegart hatte. Dank gebührt auch Ulrike und Uwe Schmidberger, die ihren wunderbaren Garten zur Verfügung gestellt hatten.

  • 11. bis 13. Oktober 2019: drei Tage jecke Bayern-Sause in Sieglar (folgt)

  • Vorstand der 1. Großen Karnevalsgesellschaft in der Session 2018/2019

•   Präsident und 1. Vorsitzender: Marco Esch
•   Ehrenvorsitzender/Ehrenpräsident: Christian Klein
•   2. Vorsitzender: Christian Winkler
•   1. Geschäftsführer: Walter Küster (bis 4. April: Fred Brodesser)
•   2. Geschäftsführer: Uwe Prodöhl
•   Kassierer und Literat: Matthias Esch
•   Beisitzer: Uwe Schmidberger, Christian Seigerschmidt, Josef Vogt
•   Standartenträger: Hans-Georg Reinke
•   Pressesprecher: Carsten Seim

Text und Fotos: Carsten Seim für die 1. Große Karnevalsgesellschaft Sieglar